

Berlin bietet das ganze Jahr über Events und Kultur für alle Interessen. Unten haben wir die Basicveranstaltungen des ganzen Jahres. Alles Weitere gibt es am besten vor Ort bei uns oder bei Fragen vorab als Mail zu erfahren.
Das Brandenburger Tor, das einzige erhaltene Stadttor Berlins, ist das Wahrzeichen der Stadt. Zudem stand es als Symbol für die Trennung der Stadt, da es sich direkt an der Berliner Mauer befand. Im Zuge der Rekonstruktion des Pariser Platzes sind wieder Gebäude entstanden, welche sich an die historischen Vorbilder anlehnen. Der Pariser Platz bildet das Entrée zwischen dem Brandenburger Tor und dem Prachtboulevard Unter den Linden.
Der Fernsehturm, das höchste Gebäude der Stadt, gehört zu den Hauptattraktionen Berlins. Seine Gesamthöhe beträgt 368 Meter, die Aussichtsplattform befindet sich in 203 Metern Höhe. In der Kugel befindet sich auch das Telecafé, das einen atemberaubenden Blick über die Stadt bietet. Das um die eigene Achse rotierende Café benötigt 30 Minuten für eine Drehung.
Am einstigen Grenzübergang zwischen Ost- und Westberlin standen sich nach dem Bau der Berliner Mauer 1961 sowjetische und amerikanische Panzer gegenüber. Von 1961 bis 1990 war der Checkpoint in der Friedrichstraße die einzige Grenzübergangstelle, an der Alliierte, Ausländer, Mitarbeiter der Ständigen Vertretung und DDR-Funktionäre passieren konnten. An den einst schwer bewachten, nachts hell erleuchteten Kontrollpunkt erinnert heute ein ehemaliges Grenzschild und -häuschen. Die Geschichte der Mauer wird zudem im Museum Haus am Checkpoint Charlie gezeigt.
Das SO36 in Kreuzberg hat als Konzertveranstaltungsclub seine Wurzeln in der Punk- und Besetzerzeit.
Durch Bands wie Dead Kennedys, Exploited oder die Einstürzenden Neubauten etc. ist es zu seinem Ruf als Kultstätte für außergewöhnliche Konzerte gekommen.
Das Kunsthaus Tacheles in der Oranienburger Straße ist ein Kulturzentrum in den Ruinen eines ehemaligen Kaufhauses. Im Tacheles können Werke zeitgenössischer Künstler betrachtet und im Kino high end 54 selten gezeigte Filme gesehen werden. Es bietet ein Forum der experimentellen Theaterszene, 20 Ateliers und Werkstätten. Nach der Wiedereröffnung im März 2001 wird es weiter als Kunsthaus genutzt.
Die Museumsinsel ist ein einzigartiges Kulturerbe, in dem fünf bedeutende Museumsbauten in einem Ensemble an der Spree vereint sind: das Alte Museum, vor dem sich der Lustgarten erstreckt; das Neue Museum; die Alte Nationalgalerie; das Pergamonmuseum und das Bode-Museum. Der in hundert Jahren gewachsene Museumskomplex wurde im Zweiten Weltkrieg zu mehr als 70 % Prozent zerstört. Die aufwändigen Restaurierungsarbeiten sind noch längst nicht abgeschlossen.
Die Neue Synagoge in der Oranienburger Straße mit dem Centrum Judaicum zählt zu den wichtigsten Orten jüdischen Lebens in Deutschland. Der 1866 eingeweihte Bau war das größte und prächtigste jüdische Gotteshaus Deutschlands. Die Synagoge wurde in der Pogromnacht 1938 durch das beherzte Eintreten eines Polizisten vor größeren Schäden bewahrt. 1943 wurde das Gebäude durch Bombenangriffe schwer beschädigt und 1958 ließ man den Synagogenhauptraum abtragen. Die Grundsteinlegung für den Wiederaufbau fand am 9.11.1988 statt, genau 50 Jahre nach der Reichs-Pogromnacht, die Wiedereinweihung der Neuen Synagoge erfolgte 1995.
East Side Gallery. War die Berliner Mauer zu den Zeiten der Teilung auf der Westseite beliebtes Ziel der Graffitisprayer, so haben sich die berühmtesten Sprühdosenkünstler nun auf der Ostseite des längsten erhaltenen Mauerstücks verewigt. Die größte Open-Air-Galerie der Welt wurde am 28.9.1990 zwischen Ostbahnhof und Oberbaumbrücke eröffnet. 118 Künstler aus 21 Ländern haben einen 1.316 Meter langen Abschnitt der Berliner Mauer, der 1991 unter Denkmalschutz gestellt wurde, mit verschiedenen Motiven bemalt.
Der Hamburger Bahnhof präsentiert die wichtigste Sammlung der Kunst der Gegenwart in Berlin. Hier finden sich Werke von Andy Warhol, Joseph Beuys, Keith Haring und vielen innovativen zeitgenössischen Künstlern. Der ehemalige Bahnhof, der einzige noch erhaltene Kopfbahnhof Berlins, entstand 1846- 47. Im Krieg wurde das Gebäude schwer beschädigt und erst in den 80er Jahren als Ausstellungsort genutzt. Nach umfangreichen Restaurationsarbeiten wurde der Hamburger Bahnhof, dessen Fassade nachts durch eine Lichtinstallation von Dan Flavin illuminiert wird, im November 1996 als Museum für Gegenwart eingeweiht.
Einer der beliebtsten Anlaufpunkte für Touristen und Trendsetter sind die aufwendig restaurierten Hackeschen Höfe. Der Komplex aus acht Höfen bildet Deutschlands größten Wohn- und Gewerbehof. Die Nutzung des um die Jahrhundertwende entstandenen Gebäudeensembles war wie in vielen Berliner Hinterhöfen eine Mischung aus Büros, Gewerbe, Stockwerkfabriken und Wohnungen. Heute beherbergen sie das Cabaret "Chamäleon", ein Kino, mehrere Bars und Restaurants, das Hackesche-Hof-Theater sowie eine Reihe von Architekturbüros, kleinerer Läden und Galerien.
Der Berliner Dom wurde 1894- 1905 nach Plänen von Julius Carl Raschdorff als Hof- und Denkmalskirche der Hohenzollern nach Abriss des alten Doms errichtet. Gegen die Kritik der Zeitgenossen entstand auf Wunsch Wilhelms II. ein reich verzierter, von der italienischen Hochrenaissance beeinflusster Kuppelbau. Der vereinfachte Wiederaufbau des im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigten Gebäudes erfolgte 1975- 93.